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30.11.1920

Beim Kolpinggedenktag in Borghorst wurde deutlich, dass Adolph Kolping dem Verband nicht nur den Namen gegeben hat, sondern durch sein Handeln und Wollen als Priester, aber auch sehr wirkungsvoll als Publizist, ein ermutigendes Vorbild für das Denken und Handeln in der Kolpingsfamilie ist.

 

Den Kolping – Feiertag eröffneten die Mitglieder am Samstagabend mit dem gemeinsamen Besuch der Abendmesse in St. Nikomedes. Im Mittelpunkt der anschließenden Feier in der Familienbildungsstätte stand die Ehrung der Jubilare, bei der sich Udo Brüggemann und Josef Pohlmann bei Christiane Vismann und Anita Herick für ihre 25- jährige Mitgliedschaft bedankten. Reinhard Huesmann und Thomas Voß sind 40 Jahre und Burchard Hille 65 Jahre dabei. Für 70 Jahre Treue zu Adolph Kolping und seinem Werk wurde Josef Spinne geehrt.

 

Der Diözesanverband Münster habe seinen 160. Geburtstag begangen – mit einzelnen Aktionen, Diskussionen und einer Pilgerfahrt nach Köln gefeiert. „Danke, dass ihr dabei wart – es geht nur gemeinsam“, hieß es in einen Grußwort der Leitung. Kolping sei ein starker Verband, in dem alle Generationen vertreten sind. „Das ist immer noch ein großes Pfund, auf das wir setzen können. Setzt euch weiterhin ein – an eurem Ort, in eurer Gemeinde, in der Kirche und auch der Gesellschaft ein. Danke für euren Einsatz und euer Tun vor Ort“, ermuntert der Diözesanverband.

 

Schöne Erinnerungen geweckt wurden mit alten Filmen, die Heinz Timmermann in den 1970er und 1980er Jahren gedreht hatte und im vergangenen Jahr mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse digitalisiert wurden. Lebendig wurden dabei die großen Feiern zum 75- und 80- jährigen Bestehen der Borghorster Kolpingsfamilie, mit großen Gottesdiensten, Handwerkerzügen und Kundgebungen auf dem Marktplatz, aber auch Filme von den vielen kleinen Familienfesten, Ausflügen, Herdfeuerabenden sowie den Karnevalsfeste im großen Saal des Vereinshauses Bürse Grautmann / Wermelt waren zu sehen. Jetzt können sich die Mitglieder auf einen weiteren Filmabend freuen. Die Zeit reichte nicht, um alle alten Filmstreifen zu zeigen. Trotzdem man saß noch lange in gemütlicher Runde zusammen.

 

Bild: Am Kolpinggedenktag wurden auch die Jubilare geehrt.

Karl Kamer




19.11.2019

Zum Kolpinggedenktag 2019 startete die mittlerweile vierte bundesweite Schuhaktion des Kolpingwerkes „Mein Schuh tut gut!“. Nach den sensationellen Sammelergebnissen der Vorjahre mit insgesamt über 650.000 Paar Schuhen kann vorsichtig optimistisch davon ausgegangen werden, dass erneut viele Paar Schuhe zusammenkommen.

 

„Wir haben in diesem Jahr bereits 800 Paar gut gebrauchte und noch tragbare Schuhe gesammelt und zur zentralen Sammelstelle geschickt“, sagt Udo Brüggemann von der Kolpingsfamilie Borghorst. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, das die Bürger gerne ihre nicht benutztes, aber gut erhaltenes Schuhwerk für den guten Zweck abgeben. Die Kolpinger bedanken sich besonders bei den Mitarbeiterinnen der Bücherei St. Nikomedes. Dort ist seit vier Jahren die zentrale Sammelstelle der Kolping – Schuhaktion in Borghorst.

 

Gesammelt werden noch tragbare Schuhe jeder Größe, am besten paarweise geschnürt. Die Schuhe werden in der Kolping - Recycling GmbH nochmals sortiert. Ein kleiner Teil geht in Secondhand-Läden, ca. ein Drittel geht in Entwicklungsländer. Dort können sich viele Familien mit dem Handel ihre Existenz sichern. Der Erlös der Aktion kommt in Form einer Zustiftung des Kolpingwerkes Deutschland der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Ziel der Stiftung ist u. a. die Förderung von Berufsbildungszentren, Jugendaustausch und internationalen Begegnungen.

Karl Kamer


15.06.2019

Die Kolpingsfamilie Borghorst hat im Jahre 2000 Bänke im Borghorster Venn aufgestellt. Diese sind jetzt in die Jahre gekommen und luden nicht mehr zum Verweilen ein. Daher hat sich Bernhard Brüggemann dafür eingesetzt, dass diese erneuert werden. Am vergangenen Wochenende sind diese Arbeiten vollendet worden. Nun können Ausflügler, sei es mit Fahrrad oder zu Fuß, wieder eine gemütliche Pause auf den Bänken im Borghorster Venn verbringen.


11.05.2019 Werbung für das Pfingstlager im Edeka-Center Borghorst

Noch bis zum 29. Juni läuft im E – Center Steinfurt die große Spendenaktion zur Unterstützung der Borghorster Vereine und Kindergärten.

An der Spendenwand herrscht ständig Betrieb, wenn die Kunden nach den Einkäufen die Spendenchips in das Röhrchen ihrer Wahl werfen und auf ein gutes Ergebnis hoffen. An den Edeka - Kassen erhalten die Kunden zur Zeit für einen Einkaufswert von jeweils zehn Euro einen Spendenchip im Wert von 0.10 Euro.

Dazu nutzen einige Vereine das Angebot, wie am Samstag die Kolpingsfamilie, sich im E- Center zu präsentieren und Werbung für sich zu machen. Die Kolpinger hatten für ihren Stand das Lastenfahrrad der Pfarrgemeinde ausgeliehen und vor dem Haupteingang frische Waffeln angeboten.

Bild: Vor dem Haupteingang wurden frische Waffeln angeboten.                                                     Karl Kamer


Die Kolpingsfamilie Borghorst führte am Pfingstwochenende ihr traditionelles Zeltlager durch. Die Teilnehmer fuhren am Freitag zusammen zum Lagerplatz nach Ibbenbüren. Dort wurden sie schon vom Vortrupp erwartet, die den Lagerplatz am Vortag schon hergerichtet haben. Nach dem Einräumen der Zelte wurde das Lagerfeuer angeheizt, damit das Stockbrot auch gut durchbacken konnte. Um mögliche Überfälle abzuwehren, wurden die Teilnehmer zur Nachtwache eingeteilt. Am Samstag konnten sich alle eingeteilten Gruppen beim "Chaosspiel" durch Gedächtnis, Wissen und Können beweisen. Am späten Nachmittag kamen dann Gäste vorbei, darunter auch Pastor Wilfried Küppers, um mit allen einen Lagergottesdienst zu feiern. Danach wurde der Schwenkgrill über das Lagerfeuer gestellt, um gemeinsam leckeres vom Grill genießen zu können. Am Sonntag nach dem Frühstück ging es auf zur Fuchsjagd. Die zu jagenden Füchse hatten sich eigens dafür kostümiert. Nach einer Stärkung zum Mittagessen fuhr man zusammen in den Kletterwald nach Ibbenbüren. Dort konnte jeder seine Geschicklichkeit, Ausdauer und die eigenen Grenzen austesten. Am Lagerplatz wieder angekommen stärkte sich jeder mit Grillfleisch und Salate, bevor an diesem letzten Abend die Cocktailparty startete. Vier verschiedene alkoholfreie Cocktails und Musik ließ die Laune steigen. Am Montag nach dem Frühstück wurden dann zusammen die Zelte wieder abgebaut und alles in die Anhänger verstaut. Dann begaben sich alle wieder auf den Heimweg nach Borghorst, wo am Treffpunkt alle Teilnehmer wieder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.


19.04.2019 Kreuzweg beten im Buchenberg


07.04.2019 Fastenessen

Kein Kind in Steinfurt ohne warme Mahlzeit


16.02.2019 Besichtigung der Kornbrennerei Sasse in Schöppingen