Aufmerksam verfolgte Pater Theo eine Präsentation von Josef Pohlmann.
(Foto: -JP.).

 ka- Borghorst. Pater Theo Kindo fühlt sich in Borghorst wohl. Seit Ostern lebt der Inder im Pfarrhaus und hat in den Gruppen der Gemeinde viele Freunde gefunden. Am Dienstagabend war er bei der Kolpingsfamilie. Josef Pohlmann zeigte dem Gast zunächst eine Dokumentation über die Partnerschaft der Gemeinde mit den Menschen in Indien.In den Fußstapfen von Pater Josey und Kaplan Jojo fiel dem Pater der Start im Münsterland nicht schwer. Durch die sympathischen Vorgänger waren bereits viele Brücken zu dem fernen Land Indien gebaut worden, so dass sogar einige Borghorster den Flug in die Heimat dieser Priester wagten, um sich dort von der Arbeit der Kirche, insbesondere von den Aktivitäten der Karmeliter zu überzeugen.

Durch die Beziehung zu dem Karmelitern in Indien nahm die Gemeinde in den letzten Jahren Anteil an der Entwicklung des Missionsgebietes in Mittelindien. Die Pfarrgemeinde St. Nikomedes ist dabei in eine Region gekommen, die ganz ursprünglich und mit ihren Ureinwohnern noch fast unberührt ist.

„Das Tollste dabei ist, dass man in der abgelegenen Diözese mit verhältnismäßig geringen Mitteln Großes schaffen kann“, sagte ein Kolpingmitglied. „Die Ureinwohner bekommen eine Chance auf Bildung.“ Mit der Ausbildungswerkstatt in Jagdalpur hat die Kolpingsfamilie einen Partner in Indien gefunden. Unter dem Motto „Weltweit Gemeinschaft sein“ unterstützt sie dort seit 2006 junge Menschen bei ihrer Ausbildung zum Schreiner und Schlosser. Genauso wie der Schustergeselle und Priester Adolph Kolping den Handwerksgesellen vor 140 Jahren einen Weg in die berufliche Zukunft zeigte, hilft Pater Titus – er ist Bau-Ingenieur und Priester – den jungen Menschen in Indien bei ihrer Ausbildung nach dem Kolpingmotto: „Wollen wir die Zukunft für uns gewinnen? Dann bete, arbeite und lerne!“ „Die Arbeit in der Werkstatt läuft sehr gut“, berichtete Pater Theo den Kolpingfreunden. Äußerst fruchtbar arbeite auch die Schule in Dugoli, die durch Spenden aus Borghorst errichtet werden konnte. Am 1. und 2. November wird Bischof Simon Stock in die Gemeinde St. Nikomedes kommen.

 Noch im November will man auf dem Wochenmarkt einen Infostand aufstellen und Waffeln sowie selbstgebackene Plätzchen anbieten. Der Erlös soll, wie ein Teil des Gewinns aus der Altkleidersammlung, der Ausbildungswerkstatt zur Anschaffung einer neuen Maschine gestiftet werden.

 


 

 

Liebe Freunde in der Kolpingsfamilie;

 

Liebe Grüße von Pater Titus;

 Unser Bischof, der aus Europa zurückgekehrt ist, erzählte mir über die Anteilnahme mit der Gemeinde. Ich bin dankbar für Ihre Betreuung und Sorge.

 Ich habe eine E-mail Adresse eingerichtet, damit wir regelmäßig Kontakt halten können. Ich freue mich, denn durch Ihre Großzügigkeit kann ich etwas Grundlegendes für unsere arme Jugend in unserem lokalen Ausbildungszentrum tun.

 Die Spende, die ich von Ihnen erhalten habe, wird teilweise dafür genutzt, eine Herberge für unsere Jugend zu errichten. Es/sie ist eine große Hilfe für die Jugend aus inländischen Dörfern. Die Arbeiten werden bald abgeschlossen sein. Das Geld wird auch für das Ausbildungsprogramm verwendet. Aufgrund Ihrer großzügigen Unterstützung und Wohlwollen konnte ich etwas für unsere Jugend tun.

 Ich werde den gesamten Rechenschaftsbericht zur Referenz übermitteln.

 Ich bin sehr glücklich, dass unser geliebter Bischof, Simon Stock, Sie in Deutschland besucht hat. Nach seiner Rückkehr übergab er mir die von Ihnen gespendeten 500 Euro für Arbeitsgeräte für die ausgebildeten Jugendlichen.

 Ich bin Ihnen sehr dankbar für diese Geste und Betreuung und Sorge.

 Mit sehr viel Dank und Gebeten

 Fr. Titus

 

 Übersetzung der E-mail von Pater Titus

 an Josef Pohlmann v. 09.12.2008

                                                                                     

 

Der Wunsch von Pater Titus

 soll in Erfüllung gehen!

Jeder, bei Pater Titus ausgebildete Tischler,

 soll als Startkapital für seine zukünftige Arbeit einen bestückten

Werkzeugkoffer erhalten.

 Dazu brauchen wir

 Ihre Mithilfe!

 Ein Werkzeugkoffer kostet ca. 50E

       HERZLICHEN DANK!

                     Ihre Kolpingsfamilie Borghorst.